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		<title>Ist der Pflegeberuf nur etwas für Frauen?</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 10:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach wie vor ist überraschend, wie wenige Männer man in den typischen Pflegeberufen finden kann. Die Berufe des Alten- und Krankenpflegers werden auch heute noch immer eher selten von Männern gewählt. Falls Sie in den vergangenen Jahren schon einmal in einem Krankenhaus waren, hatten Sie das Vergnügen sicherlich überwiegend mit Krankenschwestern. So könnte schnell der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-26" title="Blutdruck messen" src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/09/Blutdruck-messen-300x200.jpg" alt="Der Pflegeberuf" width="300" height="200" /><strong>Nach wie vor ist überraschend, wie wenige Männer man in den typischen Pflegeberufen finden kann. Die Berufe des Alten- und Krankenpflegers werden auch heute noch immer eher selten von Männern gewählt. <span id="more-25"></span>Falls Sie in den vergangenen Jahren schon einmal in einem Krankenhaus waren, hatten Sie das Vergnügen sicherlich überwiegend mit Krankenschwestern. So könnte schnell der Eindruck entstehen, die Pflegeberufe seien für Männer eher ungeeignet. Das entspricht aber nicht der Realität.</strong></p>
<h2>Männer werden benötigt</h2>
<p>Tatsächlich werden Männer in Pflegeberufen unbedingt benötigt. Gerade in Krankenhäusern und Pflegeheimen für Senioren sind überwiegend Frauen angestellt. Das Bild hat sich bisher noch nicht merklich gewandelt und nur wenige Männer haben in den vergangenen Jahren den Beruf des Pflegers erlernt. Für die Patienten wäre es jedoch gut, auch männliches Pflegepersonal vorzufinden. Gerade in Pflegeheimen für Senioren, in denen die Bewohner meist viele Jahre verbringen, wäre es wünschenswert, sowohl weibliches als auch männliches Pflegepersonal zu haben. Sei es für ein persönliches Gespräch oder einfach nur der Abwechslung wegen.</p>
<h2>Gespür für Patienten und andere Mitmenschen</h2>
<p>Besonders Männer verfügen häufig über ein besonderes Gespür für Patienten und andere Mitmenschen. Das Vorurteil, nur Frauen hätten die nötigen Voraussetzungen, um sensiblen Berufen nachzugehen, ist mittlerweile widerlegt worden. Vielleicht sind Frauen etwas Belastbarer oder halten den hohen Druck, durch die oft auch körperlich schwere Arbeit, verbunden mit Schichtarbeit und Personalmangel, besser aus. Sowohl Männer als auch Frauen sind für die Pflegeberufe geeignet und es ist eher eine Frage der persönlichen Eignung als eine Frage des Geschlechts. Gerade durch den Überschuss an Frauen steigt der Anteil derer, die aufgrund ihrer emotionalen Voraussetzungen eher ungeeignet sind.</p>
<h2>Frauen brauchen die Unterstützung</h2>
<p>Vor allen Dingen aber werden Männer deshalb in Pflegeberufen benötigt, weil Frauen in ihrem Arbeitsalltag Abwechslung benötigen. Das Arbeiten nur unter Frauen ist ebenso unangenehm wie das Arbeiten nur unter Männern. Für die Arbeitsatmosphäre und die Ausgeglichenheit werden Männer also unbedingt benötigt. Es ist häufig auch eine Frage der körperlichen Konstitution. Die Arbeit im Pflegeheim ist für viele Frauen über Jahrzehnte hinweg körperlich sehr belastend, starke Männer können hier durchaus gebraucht werden. Pflegeberufe sind kein Zuckerschlecken und verlangen den Angestellten viel ab. Gerade in körperlicher Hinsicht sind viele Frauen deshalb wenig geeignet, üben den Beruf aber dennoch viele Jahre lang aus. Männer sind wiederum &#8211; sofern sie zu Patienten und Pflegebedürftigen einen guten Draht haben &#8211; mindestens ebenso, wenn nicht noch deutlich besser für diese Berufe geeignet. Dass viele Männer sich allerdings nicht trauen, liegt überwiegend daran, dass diese Berufe eben nach wie vor den Ruf haben, nur von Frauen ausgeübt werden zu können. Hinzu kommt, dass die Bezahlung in den Pflegeberufen eher schlecht ist und nicht zum Ernähren einer Familie ausreicht. Attraktive Kampagnen würden es Männern ermöglichen, sich vielleicht dennoch dafür zu entscheiden.</p>
<p>Urheber des Fotos: Alex &#8211; Fotolia</p>
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		<title>ALG1 und ALG2</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 10:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Bevor Sie sich mit dem Unterschied zwischen ALG1 umgangssprachlich auch Arbeitslosengeld und ALG2 umgangssprachlich auch Hartz IV auseinandersetzten, sollten sie zuerst verstehen was genau eigentlich ALG1 und ALG2 ist. ALG1 (Arbeitslosengeld 1) Unter ALG1 versteht man, wie bereits erwähnt das Arbeitslosengeld. Anspruch auf ALG1 (Arbeitslosengeld) haben Personen die eine bestimmte Zeit in Arbeit waren ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-23" title="Bargeld unter der Lupe" src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/09/kreditvergleich-300x199.jpg" alt="Arbeitslosengeld" width="300" height="199" /><strong>Bevor Sie sich mit dem Unterschied zwischen ALG1 umgangssprachlich auch Arbeitslosengeld und ALG2 umgangssprachlich auch Hartz IV auseinandersetzten, sollten sie zuerst verstehen was genau eigentlich ALG1 und ALG2 ist.<span id="more-22"></span></strong><br />
</br></br></p>
<h2>ALG1 (Arbeitslosengeld 1)</h2>
<p>Unter ALG1 versteht man, wie bereits erwähnt das Arbeitslosengeld. Anspruch auf ALG1 (Arbeitslosengeld) haben Personen die eine bestimmte Zeit in Arbeit waren ihren Lebensunterhalt ohne Staatliche Hilfe bestritten haben und aktiv in die Staatliche Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Und genau so ist ALG1 das Arbeitslosengeld auch zu verstehen, ALG1 ist eine Staatliche Versicherungspolice die bei unverschuldetem Arbeitsverlust in Kraft tritt sofern die betroffene Person den Antrag auf Alg1 in der dafür festgesetzten Frist bei der zuständigen Agentur für Arbeit stellt. Nach der Berechnung der Ihnen zustehenden Leistungen, Erwerbslosen mit Kind stehen 67% Ihres bisherigen Verdienstes zu einem Erwerbslosen ohne Kind immerhin noch 60%.  Wird ihr Antrag bewilligt werden ihnen die Leistungen anhand eines Bewilligungsschreibens bestätigt und die Leistungen fortan für die Zeit der Arbeitslosigkeit gezahlt.Besonderheiten des ALG1 (Arbeitslosengeld) ist zum einen, dass es im Gegensatz zu ALG2 (Hartz4) nicht gekürzt werden darf aber dennoch muss der Arbeitssuchende aktiv nach Arbeit suchen und gegebenenfalls auch auf Angebote der Agentur für Arbeit zurückgreifen. Der Anspruch auf ALG1 gilt nur einen bestimmten Zeitraum, in Ausnahmefällen kann dieser auch verkürzt oder gestrichen werden. Sollte der Arbeitslose nach Ablauf dieser Zeit keine neue Arbeitsstelle gefunden haben muss Antrag auf ALG2 gestellt werden um weiterhin zumindest die Grundversorgung zu sichern.</p>
<h2>ALG2 (Hartz IV)</h2>
<p>ALG2 oder besser bekannt als Hartz IV bezeichnet in Deutschland die Grundversorgung, ALG2 setzt sich aus der ehemaligen Sozialhilfe und der Arbeitslosenhilfe zusammen. Die Grundversorgung richtet sich an Geringverdiener, die so ihre Grundversorgung sichern können, an Menschen die längere Zeit ohne Arbeit sind, Krank und oder Erwerbsunfähig sind. ALG2 wird nach einem festen Regelsatz der sich nach der Anzahl und dem Alter der im Haushalt lebenden Personen richtet gezahlt. In bestimmten Fällen wie beispielsweise während einer Schwangerschaft oder bei Bedarf aufwändiger Ernährung wegen Krankheit werden auch Sonderleistungen nach Antragstellung des Hilfebedürftigen gezahlt. Um den Ansprüchen von ALG2 zu unterliegen müssen strenge Meldepflichten bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingehalten werden, auch muss die betroffene Person ständig um einen neuen Arbeitsplatz bemüht sein und dieses auch in Form von Bewerbungsunterlagen belegen können. ALG2 kann jederzeit vom zuständigen Sachbearbeiter bei nicht Einhaltung der Vereinbarungen oder Missachtung der Meldepflicht gekürzt, einbehalten oder im extremen Fall sogar gestrichen werden. Der Unterschied zwischen ALG1 und ALG2 liegt also im Wesentlichen an der Art der Umstände und den daraus resultierenden Ansprüchen. ALG1 dient als Versicherung oder auch Auffangpolster für Arbeitnehmer die unverschuldet Arbeitslos werden, ALG1 soll verhindern, dass die Betroffenen Personen zu Schuldnern werden oder liebgewonnene Sachen durch diesen unverschuldeten Zustand verlieren. Arbeitslosengeld wird nur an Personen die selbst bereits in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben ausgezahlt, der Zeitraum für die Leistungen ist begrenzt aber die Zahlungen dafür deutlich höher.</p>
<h2>Der Unterschied zwischen den beiden Bezügen</h2>
<p>ALG2 dagegen ist eher auf den Dauerbezug oder bzw. den langfristigen Bezug ausgelegt, es richtet sich an Geringverdiener, Langzeitarbeitslose, Kranke und Erwerbsunfähige, die langfristig auf den Bezug von ALG2 der Grundsicherung angewiesen sind. Auch bei ALG2 ist es das Ziel den Arbeitslosen in Arbeit zu vermitteln, allerdings wird bei ALG2 viel mit Bildungsmaßnahmen und sogenannten 1,50 Euro Jobs gearbeitet. Egal in welcher Situation Sie sich befinden sollten Sie sich bei der örtlichen Agentur für Arbeit über Ihre Ansprüche Informieren.</p>
<p>Bild stammt von: K.-U. Häßler &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Altersarmut in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Altersarmut]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<description><![CDATA[Experten warnen schon lange davor: In den nächsten Jahren ist in Deutschland damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen sein werden. Altersarmut bedeutet, dass die Renten so gering sind, dass sie kaum noch zum Allernötigsten ausreichen, Extras sind völlig ausgeschlossen. Alte Menschen mit zu geringer Versorgung haben damit nicht mehr die Möglichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/09/treppe2-300x194.jpg" alt="Armut im Alter" title="Alter Mann im Rollstuhl" width="300" height="194" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Experten warnen schon lange davor: In den nächsten Jahren ist in Deutschland damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen von Altersarmut betroffen sein werden. <span id="more-19"></span>Altersarmut bedeutet, dass die Renten so gering sind, dass sie kaum noch zum Allernötigsten ausreichen, Extras sind völlig ausgeschlossen. Alte Menschen mit zu geringer Versorgung haben damit nicht mehr die Möglichkeit, am sozialen Leben teilzunehmen, manchen droht sogar eine Unterversorgung bei Ernährung und Hygiene. </strong></p>
<h2>Viele Rentner müssen trotz Rente arbeiten</h2>
<p>Wenn auch die Zahlen für Rentner mit zu wenig Einkommen im Monat derzeit noch gering sind, zeigt sich bereits an den vor kurzem veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes eine stetige Zunahme in den letzten Jahren. Danach arbeiteten 2010 660.000 Rentner in Minijobs, um die Rente aufzustocken. Innerhalb von zehn Jahren stieg diese Zahl um fast 250.000 an. Das Arbeitsministerium beschwichtigte die von Sozialverbänden geäußerten Besorgnisse. Die Rentner arbeiteten nur deshalb, weil sie auch im Alter noch etwas zu tun haben und sich nützlich fühlen möchten. Die Zahl der Rentner, die eine Zusatzversorgung beantragt hätten, sei sehr gering. Nur 400.000 bekämen eine staatliche Unterstützung, das seien lediglich 2,4 Prozent. Dem widersprechen die Sozialverbände und gehen davon aus, dass viele Rentner aus Scham oder in Unkenntnis ihrer Rechte auf eine Aufstockung verzichten würden.</p>
<h2>Altersarmut betrifft vor allem Frauen und Geringverdiener</h2>
<p>Von sehr niedrigen Renten mit der daraus folgenden Altersarmut sind vor allem Frauen betroffen, die wenig gearbeitet und dafür Kinder erzogen oder Familienmitglieder gepflegt haben. Aber auch die steigende Zahl der Menschen, die lange Zeit arbeitslos waren oder im Niedriglohnsektor gearbeitet haben, erwerben oftmals zu geringe Rentenansprüche, um im Alter finanziell abgesichert zu sein. Ihnen ist eine zusätzliche Sicherung für das Alter während der Arbeitszeit nicht möglich, da das Einkommen auch so schon kaum zum Leben reicht. Die umstrittene Riester-Rente hilft letztlich auch nicht viel weiter, da die angesparten Beträge nach Erreichen der Altersgrenze mit den Aufstockungsbeträgen verrechnet werden. Von Altersarmut betroffen sind außerdem viele Selbstständige, die es versäumt haben, für das Alter rechtzeitig vorzusorgen.</p>
<h2>Das Rentenniveau sinkt</h2>
<p>Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass sich das durchschnittliche Einkommen bis zum Jahr 2025 um über 50 Prozent erhöhen wird, die Renten werden allerdings im gleichen Zeitraum nur um ungefähr 43 Prozent steigen. Damit können Preisanstiege bei Lebensmitteln, Energie oder Wohnraum von Rentnern ohne zusätzliche Alterseinkünfte kaum noch aufgefangen werden. Da gerade ältere Menschen oft nur noch eingeschränkt beweglich sind, sind sie auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, deren Preise unentwegt ansteigen. Auch Kosten für Gesundheit wie Medikamente oder hygienische Versorgung schlagen bei Rentnern besonders stark zu Buche. Finanzielle Sorgen auch im Rentenalter sind damit vorprogrammiert.</p>
<h2>Zuschussrente für Geringverdiener geplant</h2>
<p>Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen stellte nun ihre Pläne für eine Verhinderung von Altersarmut vor. So sollen Geringverdiener, die trotz jahrelanger Arbeit und Einzahlung in die Rentenkassen keine ausreichende Altersrente erreichen konnten, ab 2013 eine Zuschussrente erhalten, mit der die Grundsicherung von 850 Euro pro Monat sichergestellt wird. Vor allem Frauen, die Kinder erzogen oder Familienangehörige gepflegt haben, sollen hiervon profitieren. Voraussetzung dafür soll jedoch eine zusätzliche private Vorsorge für das Alter sein. </p>
<p>Bildurheber: Grischa Georgiew &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Frauen in Führungspositionen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 10:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Führungspositionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[Quotenreglung]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz der heutigen modernen und aufgeschlossenen Zeit, in der die Gesellschaft die Gleichberechtigung von Männern und Frauen eigentlich groß schreibt und sich langsam an den Gedanken der Gleichwertigkeit gewöhnt haben sollte, ist eine Quotenregelung notwendig. Seit den achtziger Jahren gilt die Quotenregelung, insbesondere die Frauenquote als Faktor im Personalwesen von Unternehmen und Behörden. Die Quotenregelung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/08/Frau-am-PC-mit-Taschenrechner-300x200.jpg" alt="" title="Frauen in Führungspositionen" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-40" /><strong>Trotz der heutigen modernen und aufgeschlossenen Zeit, in der die Gesellschaft die Gleichberechtigung von Männern und Frauen eigentlich groß schreibt und sich langsam an den Gedanken der <span id="more-15"></span> Gleichwertigkeit gewöhnt haben sollte, ist eine Quotenregelung notwendig. Seit den achtziger Jahren gilt die Quotenregelung, insbesondere die Frauenquote als Faktor im Personalwesen von Unternehmen und Behörden. Die Quotenregelung (Frauenquote) soll die weiblichen Arbeitnehmer stärken, die sonst in einer Männerdomäne keine Chance hätten. Trotz guter Vorsätze ist es selbst heute noch so, dass Männer in Führungspositionen bevorzugt werden. Da Männer grundsätzlich nicht unbedingt besser ausgebildet sind und es sich im Großen und Ganzen meist nur um Vorurteile und Gewohnheiten handelt, lieber einen Mann an die Spitze zu setzen, ändert es nichts an der grundsätzlichen Einstellung der Gesellschaft. Ob es sich dabei um Diskriminierung handelt oder einfach nur um vorgefasste Meinungen und Vorstellungen, sei einmal dahingestellt. </strong></p>
<h2>Frauenquote &#8211; Hilfe oder Diskriminierung?</h2>
<p>Dass viele die Frauenquote für Frauen in Führungspositionen für notwendig erachten, ist im Grunde widersprüchlich. Natürlich soll so die Bevorzugung der Männer eingegrenzt werden, indem vorgeschrieben wird, wie viele Frauen in einem Unternehmen oder in einer Behörde angestellt werden. Dabei handelt es sich aber auch bei der Frauenquote um Diskriminierung, da es als gegeben angesehen wird, dass ansonsten Männer diese Positionen bekleiden würden. Es könnte der Eindruck entstehen, dass Frauen nur aufgrund der Frauenquote in diese Position gelangt sind. </p>
<p>Die Frau gilt weiterhin in der Gesellschaft nicht als Karrieremensch. In der Natur der Frau liegt es schließlich, eine Familie zu gründen und diese zu betreuen. Aufgrund dieser Ansicht, die ja auch allzu oft nur korrekt ist, und auch von vielen Frauen vertreten wird, ist eine Quotenregelung notwendig. </p>
<h2>Frauen in Führungspositionen</h2>
<p>Viele Arbeitgeber lehnen Frauen in Führungspositionen eben aus diesen Gründen ab, da es für sie absehbar ist, dass die Frau früher oder später Kinder bekommen möchte. Damit muss der Arbeitgeber &#8211; zumindest vorübergehend &#8211; für Ersatz sorgen, was beim Mann &#8211; jedenfalls aus diesem Grunde &#8211; nicht notwendig ist. </p>
<p>Aus Sicht des Arbeitgebers ist dies zwar verständlich, aus Sicht der Frauen, die ihr Leben lieber der Karriere anstatt der Familie widmen wollen, sehr ungerecht. Schließlich kann der Arbeitgeber keine Garantie für ausbleibende Familiengründung verlangen, da auch dies als Diskriminierung zu verstehen ist. Natürlich würde diese Garantie auch keine Frau der Welt wirklich geben wollen. Eine Frauenquote soll also helfen, Karrierefrauen in Führungspositionen zu bringen. Die Ausbildung und Qualifikation wird deshalb aber noch lange nicht außen vor gelassen. </p>
<p>Für Karrierefrauen gilt also:<br />
Sollte die Frauenquote mit ein Grund sein, warum gerade Sie bei gleicher Qualifikation für eine Führungsposition vorgezogen werden, behaupten müssen Sie, liebe Karrierefrau, sich aber selbst. Deshalb sehen Sie die Frauenquote als das, was sie ist: Eine Unterstützung in der Gesellschaft der vorgefassten Meinungen und Bevorzugungen. Denn ob es eine Frauenquote gibt oder nicht, sie hilft Ihnen nicht beim Erfolg in Ihrer Führungsposition. Dafür sind allein Sie verantwortlich und müssen sich beweisen. </p>
<p>Photo: Michaela Rofeld &#8211; Fotolia </p>
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		<title>Die Diskussion um das Grundeinkommen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 10:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit vom 19. bis 25.9.2011 findet in Deutschland und Österreich die 4. internationale Woche des Grundeinkommens statt. Mit mehr als 100 Aktionen in verschiedenen Städten möchten die Organisatoren ihren Fokus auf die Problematik des Grundeinkommens in Europa legen. Mitwirkende an der 4. internationalen Woche des Grundeinkommens sind unter anderem verschiedene Bildungseinrichtungen, regionale Grundeinkommensinitiativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12" title="Kontoauszug mit Sollsaldo" src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/09/Dispokredit-199x300.jpg" alt="Das Grundeinkommen" width="220" height="300" /><strong>In der Zeit vom 19. bis 25.9.2011 findet in Deutschland und Österreich die 4. internationale Woche des Grundeinkommens statt. Mit mehr als 100 Aktionen in verschiedenen Städten möchten die Organisatoren ihren Fokus auf die Problematik des Grundeinkommens in Europa legen.<span id="more-11"></span> Mitwirkende an der 4. internationalen Woche des Grundeinkommens sind unter anderem verschiedene Bildungseinrichtungen, regionale Grundeinkommensinitiativen sowie kirchliche Gruppen und ATTAC. </strong><br />
</br></br></p>
<h2>Prominente Befürworter des Grundeinkommens</h2>
<p>Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen ist in Deutschland nicht neu. So gibt es bereits seit vielen Jahren einige prominente Unterstützer dieser Idee. Dazu gehört vor allem der Chef der Drogeriemarktkette dm, Götz Werner, der sich sehr vehement für die Verwirklichung der Idee des Grundeinkommens einsetzt. Er hat seine Position bereits in zahlreichen öffentlichen Diskussionen im Fernsehen und in der Zeitung ausführlich dargelegt und damit einerseits sehr viel Zustimmung und Interesse, andererseits aber auch deutliche Ablehnung erfahren. Daran wurde sehr deutlich, dass es sich beim Grundeinkommen um eine kontrovers diskutierte Idee handelt, die sowohl ihre Befürworter als auch ihre Gegner in allen politischen Lagern der Bundesrepublik Deutschland hat. Auch der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus, zählt zu den eindeutigen Befürwortern des Grundeinkommens. Er hatte damals sogar eine parteiübergreifende Initiative zu diesem Thema gegründet.</p>
<h2>Argumente für das Grundeinkommen</h2>
<p>Die Idee des Grundeinkommens ist vor allem auf der Grundlage der wirtschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte entstanden. Eine ganz besondere Rolle hat dabei die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie die damit verbundene Einführung von Hartz IV gespielt. Befürworter des Grundeinkommens argumentieren seitdem damit, dass Hartz IV menschenunwürdig sei und viele Personen von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausgrenze. Außerdem würde durch die Jobcenter eine übermäßige Kontrolle auf die Hartz IV Empfänger ausgeübt, die auch mit zahlreichen repressiven Maßnahmen verbunden sei. Die Hartz IV Problematik wird vor allem deshalb als sehr entscheidend angesehen, weil heute immer mehr Menschen der Zugang zum regulären Arbeitsmarkt verwehrt wird, was dann zur Folge hat, dass sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr aus eigener Kraft bestreiten können und so dauerhaft im Hartz IV Bezug und damit in einer unwürdigen Situation verbleiben müssen. Dies wird auch noch verstärkt durch die Tatsache, dass in immer mehr Branchen Billiglöhne gezahlt werden, die teilweise trotz Vollzeitarbeit nicht mehr zum Leben ausreichen. Diese Situation, so argumentieren die Befürworter des Grundeinkommens, könne nur dadurch gelöst werden, dass jedem Menschen unabhängig von seiner gesellschaftlichen Stellung ein bedingungsloses Grundeinkommen gezahlt wird, mit dem er menschenwürdig leben und vor allem auch seine wichtigsten Lebensbedürfnisse befriedigen könne.</p>
<h2>Argumente gegen das Grundeinkommen</h2>
<p>In nahezu allen politischen Lagern haben derzeit noch die Gegner des Grundeinkommens die Oberhand. Kritik kommt dabei auch aus dem linken politischen Spektrum. Dort wird damit argumentiert, dass es eindeutig besser wäre, wenn für jede Person ein geeigneter Arbeitsplatz geschaffen würde, an dem dann ein Lohn erzielt werden könnte, der den Lebensunterhalt sichert. In diesem Zusammenhang wird immer wieder die Einführung von Mindestlöhnen gefordert. Auf unternehmerischer Seite gibt es ebenfalls zahlreiche Gegenargumente. Diese sind jedoch ganz anderer Natur. Hier wird die Gefahr vor allem darin gesehen, dass viele Menschen durch das Grundeinkommen die Lust und die Motivation zur Arbeit beziehungsweise zur Arbeitssuche verlieren würden.<br />
Bildquelle: richterfoto.de: Fotolia</p>
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		<title>Frauen in Männerberufen in Deutschland</title>
		<link>http://www.redfem.cl/gesellschaft/frauen-in-mannerberufen-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 10:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gesellschaftskritiker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Businesswoman]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen im Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen und Männer &#8211; in keiner Branche wird ein Beruf heutzutage ausnahmslos nur noch durch Mitarbeiter ausgeübt, die nur einem Geschlecht angehören. Insbesondere die Tatsache, dass wir eine Bundeskanzlerin haben, zeugt davon, dass Frauen mit der entsprechenden Kompetenz (und zuweilen auch mit einer günstigen Schicksalsfügung) jede mögliche Führungsposition erreichen können. So gibt es Sekretärinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.redfem.cl/wp-content/uploads/2011/09/Frau_Bluse-200x300.jpg" alt="Frauen im Beruf" title="Businesswoman" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-7" /><strong>Frauen und Männer &#8211; in keiner Branche wird ein Beruf heutzutage ausnahmslos nur noch durch Mitarbeiter ausgeübt, die nur einem Geschlecht angehören. Insbesondere die Tatsache, dass wir eine Bundeskanzlerin haben, zeugt davon, dass Frauen mit der entsprechenden Kompetenz <span id="more-6"></span>(und zuweilen auch mit einer günstigen Schicksalsfügung) jede mögliche Führungsposition erreichen können. So gibt es Sekretärinnen und Sekretäre, Lehrerinnen und Lehrer, Polizistinnen und Polizisten &#8211; auch in Wissenschaft, Forschung und Lehre sind beide Geschlechter vertreten. Das heißt nicht, dass die zahlenmäßige Verteilung immer hälftig ist &#8211; angemerkt sei hier lediglich, dass in der Gegenwart kein Beruf wirklich Frauen ausschließt. In diesem Text nun wird keine erschöpfende statistische Spiegelung der Berufsverteilung gegeben &#8211; lediglich grundsätzliche Sachverhalte sollen angedeutet werden. </strong></p>
<h2>Allein der Körperbau markiert Grenzen</h2>
<p>Sicherlich sind Tätigkeiten eines Möbelpackers, Müllwerkers oder eines Kfz-Mechatronikers bei Frauen nicht grundsätzlich favorisiert &#8211; dies hängt jedoch auch mit dem Körperbau, der gesundheitlichen Belastbarkeit und Ähnlichem zusammen. Hingegen gibt es durchaus Lkw- und Taxifahrerinnen, ebenso wie Ingenieurinnen und Mathematikerinnen. Festzustellen ist, dass aufgrund völlig anderer gesellschaftlicher Verhältnisse in den 1950er und 1960er Jahren die Idee &#8220;typischer&#8221; Männer- bzw. Frauenberufe konstruiert (und auch umgesetzt) wurde. Frauen arbeiteten idealerweise seinerzeit überhaupt nicht, sondern waren für die häuslichen bzw. familiären Tätigkeiten zuständig und leisteten allenfalls Bürotätigkeiten. Hingegen waren Schauspielerinnen (in Vollzeittätigkeit) zu jeder Zeit bereits gesellschaftlich anerkannt &#8211; generell wurden Tätigkeiten in den bildenden und gestaltenden Künsten sowohl von Männern als auch von Frauen ergriffen. Doch im Deutschland der Gegenwart, mit Teilzeitoptionen, mit Erziehungsgeld- und Erziehungsjahren (auch Familienministerinnen können etwa eine &#8220;Babypause&#8221; einlegen) ist ein Diskurs über die Verschiedenheit der Geschlechter und besonderen, ihnen jeweils zugeordneten Berufsrängen und -gruppen in keiner Weise dringend. Jeder Frau wird es ermöglicht, auch Physik, Chemie, Informatik, Architektur (als Beispiele für ehemals stereotypisch so konstruierte &#8220;Männerdomänen&#8221; genannt) und Ähnliches zu studieren und darin ebenso zu promovieren wie zu habilitieren &#8211; jeder Frau wird es ebenso wie Männern ermöglicht, ein Geschäft bzw. Unternehmen zu gründen und dieses völlig gleichberechtigt mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu führen. Ein weiteres: Online-Tätigkeiten sind mehr gefragt denn je &#8211; mit steigender Tendenz. Hierbei spielt ebenfalls das Geschlecht des (freien) Mitarbeiters, der Führungskraft, des Teamleiters, des Beraters o. ä. keine Rolle. Allein Theoriewissen, Sach- und Handlungskompetenz und Interaktionsfähigkeiten sind hier entscheidende Grundvoraussetzungen. </p>
<h2>Die Schulzeit &#8211; eine wichtige Basis für spätere Berufserwägungen</h2>
<p>Es hat sich herausgestellt, dass Schülerinnen, die in den entscheidenden Entwicklungsjahren ihrer Jugend und Pubertät nicht dem sozialen Druck einer verschiedengeschlechtlichen Gruppendynamik ausgesetzt sind, beachtenswerte mathematische und organisatorische Kompetenzen entwickeln. Ebenso lassen Männer wie Frauen, die ihre Schulzeit auf Institutionen, die nach der Methode von Maria Montessori unterrichten, verbrachten, keine stereotypischen Sichtweisen zu. Stets wurde und wird dort gelehrt, die persönlichen Fähigkeiten des Einzelnen zu betonen. Eine Identität des Weiblichen oder des Männlichen im Einzelfall zu erkennen und herauszubilden, heißt nicht, sich den Erwartungen oder Gedankenkonstruktionen anderer (&#8220;der Gesellschaft&#8221;, &#8220;dem Wirtschaftswesen&#8221; o. ä.) ungefragt anzupassen, sondern den eigenen, individuellen Weg zu gehen &#8211; unerheblich, ob dieser von einer Geschlechtsgenossin oder einem Geschlechtsgenossen bereits im Voraus beschritten wurde. </p>
<p>Image: Mike Watson: Fotolia</p>
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